von André Gand
veröffentlicht am 13.10.2006

Friedhelm Schneidewind, geb. 1958, ist freier Autor und Dozent, Experte für Mythologie und phantastische Literatur. Er verfasste u. a. Das große Tolkien-Lexikon (2001), Das ABC rund um Harry Potter (2000), Das Lexikon von Himmel und Hölle (2000) und Das Lexikon rund ums Blut (1999). Sein letztes Buch, Eine Grammatik der Ethik. Die Aktualität der moralischen Dimension in J. R. R. Tolkiens literarischem Werk, verfasst gemeinsam mit Thomas Honegger, Andrew Johnston und Frank Weinreich, erschien im Sommer 2005. Weitere Informationen sind auch unter www.friedhelm-schneidewind.de zu finden.
Wir freuen uns, dass Friedhelm Schneidewind sich die Zeit genommen hat, einige Fragen zu beantworten. Die Fragen stellte André Gand von tolkien-buecher.de.
André: Wie sind Sie zu Tolkien gekommen?
Friedhelm Schneidewind: Ich wurde auf Tolkien aufmerksam im ersten Semester. Damals las ich vor allem SF, noch wenig Fantasy. Eine Kommilitonin empfahl mir Tolkien und drückte mir den Hobbit in die Hand - mit der Anmerkung, das sei nur der Einstieg, richtig los gehe es erst mit Der Herr der Ringe. Den Hobbit las ich zwischendurch am Wochenende und fand ihn gelungen und nett, mehr aber auch nicht. Am Montag lieh sie mir die grünen Bände aus - und ich verpasste zwei Tage lang alle Vorlesungen. Das war 1976. Als zwei Jahre später das Silmarillion erschien, las ich mich so richtig fest - ich begann am Abend und las die Nacht, den folgenden Tag und noch eine Nacht durch, mit kleinen Pausen. Hatte mich Der Herr der Ringe durchaus begeistert, neben seiner Vielschichtigkeit und Tiefe nicht zuletzt durch die Andeutung von weitaus Hintergründigerem, weckte das Silmarillion meine Leidenschaft für Tolkiens Werk.
André: Wie sind Sie dazu gekommen, Texte zu Tolkien/Mittelerde zu schreiben?
Friedhelm Schneidewind: Es begann mit Rollenspiel: Ich nutzte Tolkiens Werk, als ich ab 1983 als Dungeon-Master meine eigenen Abenteuer schuf. Diese Texte wurden natürlich nicht veröffentlicht, aber daraus erwuchs unter anderem mein erstes eigenes kleines Tolkien-Lexikon; die rund 500 Karteikarten habe ich noch heute. Später kamen Vorträge über Tolkien hinzu, etwa bei Volkshochschulen oder der Evangelischen Akademie. Eine meiner ersten Veröffentlichungen beschäftigte sich dann auch mit Tolkien, wenn auch nicht ausschließlich: Im Essay „Die Nordische Sagenwelt“ 1988 im Fantasy-Boten Saarbrücken untersuchte ich den Zusammenhang von Elben und Elfen in der Fantasy-Literatur mit nordischen Mythen. Daraus entstand später mein Essay „Vom Dunkel ins Licht? Elben, Fantasy und nordische Mythologie“, der in meinem ersten Buch „...wie schmelzen deine Blätter“ (1993) erschien. Es folgten einige kleinere Texte zu Tolkien und verschiedene Bücher zu ganz anderen Themen, darunter mehrere Lexika. Erst nach dieser Erfahrung fühlte ich mich der Herausforderung gewachsen, etwas Umfangreiches zu Tolkien zu schreiben; Ergebnis war Das große Tolkien-Lexikon. Und seither veröffentliche ich regelmäßig zum Werk meines Lieblingsautors.
André: Was bedeuten Tolkiens Werke für Sie?
Friedhelm Schneidewind: Der Herr der Ringe und das Silmarillion gehören zu den Büchern, die ich immer wieder mit Genuss und Gewinn lese. Sie stehen für mich keineswegs einzigartig da; es gibt viele großartige Literatur. Im Bereich der Fantasy allerdings genießt Der Herr der Ringe für mich schon eine gewisse Sonderrolle, nicht zuletzt, weil er über die großartige Unterhaltung hinaus alles leistet, was große Literatur leisten kann, mich u. a. immer wieder anregt zu neuen Gedanken und Erkenntnissen, weil er auch wirklich nahezu alles Menschliche auf wunderbar poetische Art behandelt. Darüber hinaus sind Tolkiens Werke für mich ja auch ein Forschungsgegenstand, mit dessen Bearbeitung ich auch Geld verdiene.
André: Was würden Sie Tolkien heute fragen/sagen, wenn Sie die Gelegenheit hätten?
Friedhelm Schneidewind: Eine Frage würde wohl nicht reichen. Auf „Wer ist Tom Bombadil“ hat er schon zu Lebzeiten nicht antworten wollen... und was soll ich mit Antworten auf Fragen wie etwa der nach der Identität der beiden Glorfindels, da er diese schon zu Lebzeiten unterschiedlich beantwortete? Schließlich hat mich das Argument noch nie überzeugt, es müsse zählen, was ein Autor zuletzt zu seinem Werk gesagt oder geschrieben habe. Mit einer Veröffentlichung ist ein Werk der Interpretation durch alle Rezipierenden frei gegeben; der Autor mag erläutern, was er meinte, aber wenn es ihm nicht gelungen ist, dies in seinem Werk zu verdeutlichen, ist seine Interpretation prinzipiell nicht mehr wert als jede andere. Natürlich ist sie interessant, aber nicht maßgebend. - Ich würde gerne mit Tolkien ein ausführliches Gespräch führen: über seine Ideen zu Tod und Unsterblichkeit und vor allem sein Konzept der Wiedergeburt.
André: Wenn Sie eine Person in Mittelerde sein könnten, welche wäre das (und warum)?
Friedhelm Schneidewind: Elrond würde mir sehr liegen - wegen seiner Belesenheit und seiner Neugier, seiner Ruhe und Weisheit, seinem Bezug zur Musik und seiner Rolle als Bewahrer der Geschichte(n). Um aber nicht zu hoch zu greifen: Ich fände auch einen Posten als Bibliothekar in Gondor sehr schön, kurz nach dem Ringkrieg oder gegen Ende der Herrschaft von Aragorn.
André: Welches ist Ihre liebste Tolkien-Geschichte/-Textstelle?
Friedhelm Schneidewind: Das wechselt, je nach Situation und Stimmung, in der ich mich befinde (und auch mit dem Alter). Ich liebe ganz besonders die Ainulindale, mag aber auch sehr die Geschichte von Beren und Luthien - dort besonders die Stellen, in denen Luthien ihren Zaubergesang einsetzt, gegen Sauron, Morgoth und Mandos. Aber es gibt so viele herrliche Szenen: das Wiedersehen von Hurin und Morwen, die Verfluchung von Feanor und dessen Sippe sowie Feanors Widerstand, Arwens Abschied von Aragorn an dessen Totenbett … ich kann sie nicht alle aufzählen.
André: Was machen Sie (beruflich oder privat), wenn Sie nicht gerade über Tolkien schreiben?
Friedhelm Schneidewind: Ich bin freiberuflich tätig als Dozent für Mediengestaltung, Öffentlichkeitsarbeit und andere Themen; u. a. bilde ich MediengestalterInnen und MedienfachwirtInnen aus, schule in Unternehmen und oft auch Betriebsräte in Öffentlichkeitsarbeit und Schreibtechnik, aber auch in Organisation und Computerprogrammen. Außerdem leite ich zwei kleine Verlage, bin tätig als Autor, Journalist und Lektor und trete auf als Musiker, sowohl als Einzelbarde wie mit meiner Mittelaltertruppe „Conventus Tandaradey“. Für meine Hobbys bleibt da wenig Zeit - glücklicherweise sind sowohl das Schreiben wie das Musizieren beides, Beruf wie Hobby. Die Musik kann ich zudem gut einbringen in das Live-Rollenspiel: In der Regel musizieren meine Charaktere auch. Und sie sind Bogenschützen - das ist neben LARP mein zweites Hobby, ganz traditionell, mit klassischem Holzbogen.
André: Wie stehen Sie zur Jackson-Verfilmung?
Friedhelm Schneidewind: Dazu könnte ich jetzt über viele Seiten antworten, will mich aber kurz fassen und verweise auf das Streitgespräch, das Dr. Rainer Nagel und ich seit 2004 jedes Jahr auf der Ringcon führen (und aus dem evt. mal ein Buch wird). Die wichtigsten Punkte aus meiner Sicht will ich aber anführen.
Die Verfilmung war ein großes Wagnis und ein mutiger Wurf, aber sie ist leider kein Meisterwerk, sondern ein gutes Gesellenstück. Für mich ist sie ein Werk der verpassten Chancen, ein insgesamt guter Film - es gibt viele schlechtere, aber eben nicht rundum gelungen.
Natürlich muss Jackson seine Interpretation erzählen, und es gibt aufgrund des Mediums jede Menge Abweichungen, die notwendig und sinnvoll sind.
Wenn ich die Filme kritisiere, dann auf dieser Basis und auf hohem Niveau.
Die Verfilmung ist eine große Leistung, auch und besonders in Hinblick auf die Komplexheit der Geschichte, die größtenteils gelungene Umsetzung ins Visuelle, insbesondere was Design und Kostüme betrifft, und die hervorragende musikalische Untermalung. Sie ist aber kein Meisterwerk.
Dazu habe ich drei hierarchisch abgestufte Argumentationsschienen.
1. Argumentationsschiene, orientiert am BUCH, also dem Problem der VERFILMUNG:
Es gibt Änderungen in der Geschichte, die keine Interpretationen mehr sind, sondern daraus eine teilweise andere Geschichte machen. Beispiele: Die Charakterisierung von Aragorn, die geänderte Liebesgeschichte zwischen Aragorn und Arwen bis hin zur seltsamen Erkrankung Arwens im dritten Teil, die Charakterisierung von Gandalf, die Handlungs- und Denkweise der Ents, die Darstellung von Saruman, insbesondere auch in Bezug auf die Erschaffung der Orks, das Erscheinen (und Hingemetzeltwerden) der Elben bei Helms Klamm, überhaupt deren Darstellung, Gimlis Verhohnepipelung im zweiten Teil.
(Ich kritisiere ausdrücklich nicht solche Punkte wie das Fehlen von Tom Bombadil oder das Stärken der Rolle von Arwen; das gehört für mich zu den erwähnten filmischen Freiheiten, die an der eigentlichen Geschichte nichts Wesentliches ändern).
Bedauerlich sind die von mir monierten Abweichungen insbesondere im Hinblick auf die Behauptung Jacksons, er habe alles von Tolkien gelesen und halte sich möglichst daran. Es gibt aber von Tolkien ein paar Ausssagen zu einer möglichen Verfilmung, gegen die er explizit verstößt (etwa im Kampf Aragorns gegen die Nazgul).
2. Argumentationsschiene, ganz losgelöst vom Buch; ich betrachte die Filme ganz unabhängig, zunächst mal in Bezug auf den Inhalt.
Es gibt viele logische Fehler. Die häufen sich erheblich, wenn man die Kinofassungen betrachtet, einige werden in den SEE ausgeräumt. Aber selbst dann bleibt es bei zu vielen Fragwürdigkeiten. Fantasy darf alles, doch wenn sie gut sein will, muss sie sich an die selbstgeschaffenen Bedingungen halten und in sich stringend und schlüssig sein.
Ein paar Beispiele: Wie kann Saruman in der kurzen Zeit im ersten Teil seinen Bau in Isengart so gestalten? Aus den 18 Jahren im Buch werden hier ein paar Wochen, das funktioniert doch nicht. Wieso sterben die paar Hanseln im zweiten Teil nicht, als sie aus Helms Klamm ausbrechen? Die rettende Kavalerie ist viel zu weit weg, um einzugreifen. Und welches Schicksal hat Jackson eigentlich Gimli zugedacht, der da oben einsam das Horn bläst, wenn die anderen alle tot sind? Apropos Gimli: Dessen Darstellung als komische Nudel im zweiten Teil passt weder zu der behaupteten Figur noch zu den anderen beiden Filmteilen.
Es wird einmal behauptet, die Nazgul seien mit Waffen oder Pfeilen nicht zu verletzen - was ist dann mit der Szene in Osgiliath im zweiten Film? Die ist sowieso absolut unschlüssig, unmotiviert und unlogisch. Und wieso lässt Faramir Frodo nun gehen? Das ist weder logisch noch psychologisch schlüssig motiviert.
Wieso ruft im dritten Teil der „große Feldherr“ Gandalf auf, die unterste Ebene der Stadt von Frauen und Kindern zu räumen, wenn das Tor gestürmt ist, das aber seit Stunden vorhersehbar war? Wieso verlässt Aragorn die Reiter von Rohan ohne Erklärung, um zu den Toten zu ziehen? Wer die Hintergründe nicht kennt, für den (also auch für die Rohirrim!) muss es wie Fahnenflucht oder Verrat wirken. Wieso kämpfen die denn weiter? Wieso drehen eigentlich die Menschen nicht durch, nachdem die Armee der Toten plötzlich das Schlachtfeld überrennt? Da müsste es doch jede Menge Traumata geben (Tolkien war da klüger!).
Peter Jackson räumt in einem Interview zur Postproduktion auf der 1. SEE ein, er habe zwischendurch den Überblick über die Szenen verloren. Schade, dass man das manchmal merkt.
3. Argumentationsschiene: handwerkliche Fehler
Davon gibt es leider eine ganze Menge, und das wird in Hollywood immer schlimmer. Bei so einem Budget ist das aber eigentlich unverzeihlich!
Viele allgemein bekannte Kleinigkeiten: die Lampe auf der falschen Seite von Gandalfs Wagen, die Karten, die plötzlich unter Sam liegen und dann wieder weg sind, das verschwundene Pony, der schwankende Legolas (alles erster Teil). Dass alle Pferde im dritten Teil vor dem Schwarzen Tor verschwunden sind, ist auch bemerkenswert.
Schlimmer sind die handwerklichen Schwächen in Bereichen, für die doch so viel Geld ausgegeben wurde und sich die Crew ausdauernd lobt.
Die Größenverhältnisse sind ein besonders gravierendes Beispiel, die stimmen häufig nicht. Das macht den Film manchmal unglaubwürdig. Auf das Bogenschießen bin ich schon mehrmals ausführlich eingegangen, ähnliches gilt in manch anderen Kampfszenen.
Die Darstellung der Elben ist einfach schwach; nicht umsonst hat man Jackson Elbenrecycling vorgeworfen. Dass sie nicht mit Tolkiens Bild übereinstimmen, ist eines. Aber dass er Schauspieler auswählt, denen nur allzu menschliche Schwächen anzusehen sind ... gab es keine schönen Modells? Muss Haldir wie nach einer Cortisontherapie aussehen? Könnte man Arwen nicht die Aknenarbe wegschminken oder -retuschieren? Hier wird das Casting auch zu einer Schwäche des Films.
FAZIT: Selbst wenn ich das Buch komplett aus der Betrachtung weglasse, überzeugt mich der Film nicht ganz - so schön er ist, und natürlich empfehle ich, ihn anzuschauen.
André: Carroux- oder Krege- Übersetzung: Haben Sie dazu eine Meinung?
Friedhelm Schneidewind: Ich empfehle immer die Carroux-Übersetzung. Natürlich ist es toll, wenn man das Original lesen kann, aber um dieses wirklich zu verstehen und die sprachlichen Feinheiten würdigen zu können, muss man schon sehr gut Englisch können. Da ist ein gute Übersetzung besser. Und die bessere Übersetzung ist die von Carroux.
Zwar weist Kreges Übersetzung einige Vorteile auf, manches wird deutlicher, manch Missverständliches ist besser gefasst, einige Fehler von Carroux sind korrigiert, und schwerfällige Passagen werden nicht selten lesbarer.
So sehr aber Kreges Vorhaben, kontrastreicher und spannender zu schreiben und das Buch so zu übersetzen, als sei es (für) heute geschrieben, zu loben ist: es misslingt und führt zu einem schlechten Ergebnis. Tolkien selbst hat sich ja wiederholt zum Übersetzen geäußert, und diese Modernisierung widerspricht komplett Tolkiens Ansatz. So hat er u. a. in seiner berühmten Vorlesung über Beowulf vor der Britischen Akademie 1936 begründet, warum eine altertümliche dichterische Vorgehensweisen sinnvoll und notwendig sei. Was also sollen „Dalli, dalli“, „futsch“ und andere Trendausdrücke, die bald wieder überholt sein werden, in diesem Buch? Dr. Rainer Nagel vermutet in seinem Artikel zu den Übersetzungen in Hither Shore I (den ich sehr empfehle), dass von Krege nicht nur „modern“ (als Sprache der Hobbits) ganz offenkundig mit einer „jüngeren“ Sprechweise gleichgesetzt werde, sondern er äußert den „Verdacht, ob hier nicht … eine Verschiebung der angedachten Zielgruppe der Übersetzung geplant ist, d. h. die bewusste Konzentration auf eine bestimmte Leserschicht (die sich mit den die Handlung tragenden Hobbits identifizieren soll)“. Eine Art Jugendsprache also für die Hobbits? Ich halte das für absolut missglückt. Und das Frodo zum „Chef“ wird, ändert den Inhalt und die Aussagen des Buches! Tolkien stellt Sam nicht nur als Frodos Freund dar, sondern auch als loyalen Untergebenen dar (häufig verglichen mit dem Verhältnis Bursche - Offizier im Ersten Weltkrieg), ein Verhältnis, das durch den umgangssprachlichen Ausdruck „Chef“ verfäscht wird.
Überhaupt stimmen bei Krege oft die sozialen Beziehungen nicht mehr, etwa im Gespräch zwischen Frodo und Galadriel.
Auch die Vereinfachungen zur besseren Lesbarkeit, die Krege vornimmt, sind häufig kontraproduktiv: Nicht selten verändern sich dadurch die Aussagen, wird der Inhalt verfälscht.
Ich weiß nicht, ob die Vorwürfe zutreffen, Krege habe bewusst eher eine Nacherzählung als eine Übersetzung schaffen wollen, eine Re-Interpretation, die mit seinem Namen verbunden bleibt; leider können wir ihn deshalb nicht mehr befragen (und er ließ es ja auch zu Lebzeiten nicht wirklich zu).
Für mich wäre die beste Übersetzung die von Carroux mit vorsichtiger Bearbeitung, die zweitbeste Lösung eine revidierte Übersetzung von Krege, mit Beseitigung der Fehler und Revision seines zu modernistischen Stiles. Aber derzeit empfehle ich nur die von Carroux.
André: Sind Sie Mitglied in tolkienbezogenen Organisationen?
Friedhelm Schneidewind: In der Tolkien-Society (England) und in der Deutschen Tolkien Gesellschaft.
Dank an Friedhelm Schneidewind für die Beantwortung der Fragen.
Die Internetseite von Schneidewind findet man unter http://www.friedhelm-schneidewind.de.
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