Vor wenigen Wochen ist im Verlag Peter Lang das Werk Weit entfernte Wunder von Thomas Scholz erschienen. Der Untertitel lautet Zur Konstruktion von Raum und Zeit in der englischen Fantasyliteratur am Beispiel von J.R.R. Tolkiens The Hobbit.
In der Einleitung seines Werks bemängelt Scholz, dass es gerade für Werke der Fantasyliteratur wenige literaturwissenschaftliche Betrachtungen gäbe, die wenigen akademischen Veröffentlichungen hätten sich gegen eine Fülle populärwissenschaftlicher oder zweifelhafter Werke zum Thema zu behaupten. Scholz möchte in seinem Werk hingegen mit literaturwissenschaftlichen Methoden die Darstellung von Raum und Zeit in der Fantasyliteratur untersuchen, explizit am Beispiel von J.R.R. Tolkiens The Hobbit.
Scholz studierte Anglistik, Geschichte und Germanistik an der Universität Frankfurt am Main. Derzeit forscht er zum Thema der literarischen Genrebestimmung an der Universität Leipzig und arbeitet als Journalist.
Im Folgenden ist das Inhaltsverzeichnis aus dem Werk gezeigt. Angemerkt sei an dieser Stelle, dass Scholz sich - wie er in der Einleitung schreibt - durchaus bewusst ist, dass die verwendeten Begriffe wie „Middle-earth“ und „The Shire“ nicht in Tolkiens Hobbit Erwähnung finden, er diese jedoch als Name der secondary world in The Hobbit verwendet.
Thomas Scholz
Weit entfernte Wunder
Frankfurt am Main: Peter Lang, [August] 2009.
[Softcover, ISBN 978-3-631-57120-0, 27.50 €, Amazon.de]
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